| Material | Serum, 1 mL |
| Material | EDTA-Plasma oder Heparin-Plasma, 1 mL |
| Referenzbereich | < 10 Ak-Ratio |
| Methode | Elisa |
| Qualitätskontrolle | intern |
| Siehe auch | Übersicht Autoantikörper |
| Anforderungsschein | Anforderungsschein Nr. 1a
Position der Analyse
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| Auskünfte | Immunpathologie |
| Analysenkosten | EBM, GOÄ |
| Indikationen | Die Untersuchung kann der Spezifitätsbestimmung der Autoantikörper bei PR3-ANCA (anti-Proteinase 3-) und MPO-ANCA (anti-Myeloperoxidase) -negativen Personen mit positivem IIFT-ANCA dienen. |
| Immunpathologie | Die humane Leukozytenelastase (HLE) ist eine Serinprotease (Mr 28.5 kDa; Chromosom 19p13.3), die in den azurophilen Granula der polymorphkernigen Leukozyten vorkommt. Bei aktivierten Leukozyten (Morbus Wegener, in vitro Aktivierung) wird sie auch in der Zellmembran exprimiert. Das Enzym ist am Abbau phagozytierter Pathogene und an der Neu- und Umbildung von Bindegewebe beteiligt. |
| Antikörper gegen Elastase können bei P-ANCA positiven, seltener C-ANCA positiven oder Patienten mit atypischen ANCA angetroffen werden (siehe Anti-Neutrohilen-Zytoplasma-Autoantikörper). Während frühere Arbeiten auf die extreme Seltenheit der Antikörper hinwiesen, scheinen mit neueren, empfindlicheren Assays doch häufiger positive Befunde erhalten zu werden. Die Antikörper scheinen die Aktivität der Elastase zu steigern. |
| Vorkommen | Beschrieben wurden Elastase-Autoantikörper bei Morbus Wegener (8%), mikroskopischer Polyangiitis, (19%) und systemischem Lupus erythematodes (14%), weiterhin bei Autoimmunglomerulonephritis, Mischkollagenose, atypischer Pneumonie und nach Hydralazingabe. |
| H.-P. Seelig |