Medizinisches Versorgungszentrum Labor Prof. Seelig GbR Karlsruhe

HAMP-Gen

601284
  
Hepcidin antimicrobial peptide
  
Juvenile hemochromatosis type 2B, HFE type 2B
  
HAMP Mutation G>A+14 5'UTR
 HAMP Mutation Cd31 del G
 HAMP Mutation Cd49 del ATGG
 HAMP Mutation R56X
 HAMP Mutation C70R
 HAMP Mutation G71D
 HAMP Mutation C78Y
  
EDTA-Blut, 2,7 mL (Blutbildröhrchen)
  
Einwilligungserklärung Genetik
  
NAA, SEQU
  
Humangenetik - Zytogenetik
  
Molekulare Humangenetik
  
Anforderungsschein Nr. 4a
Position der Analyse
Anforderungsschein 4a
        
        
        
  
  
HAMP-Gen
  
Prädispositionsfaktor zur Abschätzung des Hämochromatoserisikos.
  
Das auf Chromosom 19q13.1 gelegene Hepcidin antimikrobielles Peptid-Gen codiert für das Protein Hepcidin mit 84 Aminosäuren. Dieses Protein ist für Herunterregulation der Eisenfreisetzung aus Enterozyten, Makrophagen und Plazentazellen verantwortlich. Die durch Mutationen im HAMP-Gen verursachte Eisen-Überladung wird als juvenile hereditäre Hämochromatose vom Typ 2B bezeichnet.
  
 Bisher wurden 7 Nukleotid-Substitutionen und Deletionen beschrieben. Alle diese Mutationen verursachen einen Aminosäure-Austausch, einen Translationsabbruch oder eine Leserasterverschiebung und sind mit einem erhöhten Risiko assoziiert, an juveniler hereditärer Hämochromatose in der 2-ten oder 3-ten Lebensdecade zu erkranken.
  
  
Autosomal rezessiv.
  
  
 P. Schranz, H.P. Seelig