Mikrobiologie: Blutkulturendruck

 

Mikrobiologie, Mykologie und Parasitologie

 

 


 

 

Blutkulturen - Materialgewinnung

 

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Blutentnahme vor Beginn einer Antibiotikatherapie.

 

 

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Abnahme zu Beginn eines Fieberschubes, im Stadium des Schüttelfrosts.

 

 

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Materialentnahme durch Venenpunktion.

 

 

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Keine Materialentnahme aus venösen Zugängen wie Braunülen oder zentralen Venenkathetern (ZVK).

 

 

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Materialentnahme aus Kathetern stets angeben.

 

 

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Nach Möglichkeit immer aerobe und anaerobe Blutkulturen anlegen; falls nur wenig Material zu gewinnen ist (z. B. bei Kindern), nur eine aerobe Blutkulturflasche füllen (außer bei eindeutigem Verdacht auf anaerobe Sepsis) .

 

 

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Materialentnahme möglichst im Fieberschub, da dann die Wahrscheinlichkeit des Keimnachweises am größten ist.

 

 

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Blutkulturflaschen vor dem Füllung auf Raumtemperatur bringen.

 

 

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Mit alkoholgetränktem Tupfer die Punktionsstelle gründlich desinfizieren, desinfizierte Hautstelle trocknen lassen.

 

 

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Desinfektionsvorgang mit frischem Tupfer wiederholen, desinfizierte Hautstelle bis zur Punktion nicht mehr berühren.

 

 

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Schutzkappe der BK-Flasche entfernen, Gummistopfen mit alkoholgetränktem Tupfer abdecken

 

 

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Mit steriler Spritze 10 mL Blut entnehmen.

 

 

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Blut durch die Gummikappe in die BK-Flasche injizieren, Kanüle und Spritze entfernen ohne die Flasche zu belüften.

 

 

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Blutkulturflasche bis zur Abholung bei Raumtemperatur (nicht bei 37°C) lagern.

 

 

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Bei Verdacht auf Endokarditis unbedingt mehrfache Materialentnahme (mindestens sechs) aus verschiedenen peripheren Venen zu verschiedenen Zeitpunkten innerhalb eines Tages.

 

 

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Bei Verdacht auf Aspergillus-Sepsis bitte Material zum DNA-Nachweis einsenden.

 

 

 

 


 

 

Auskünfte: Mikrobiologie