Medizinisches Versorgungszentrum Labor Prof. Seelig GbR Karlsruhe

gp100/pmel17-Autoantikörper

Serum, 1 mL
EDTA-Plasma oder Heparin-Plasma, 1 mL
  
< 10 Ak-Ratio
  
RIP
intern
  
Übersicht Autoantikörper
  
Immunpathologie
EBM, GOÄ
 Vitiligo, Melanom. Die Untersuchung ist vorwiegend wissenschaftlichen Fragestellungen vorbehalten.
 Das Melanozytenprotein Pmel 17 (Mr 70.3 kDa; Chromosom 12q13.2) ein Typ I-Membran-Protein, ist ein möglicherweise melanogenes Enzym, das als onkofetales Antigen in niedrigen Konzentrationen in adulten Melanozyten vorliegt, aber in proliferierenden neonatalen fetalen Melanozyten und in Melanomzellen überexprimiert wird. Es kann auch, möglicherweise nach proteolytischer Splatung, in sezernierter löslicher Form auftreten. Seine Freisetzung in löslicher Form (NE20-S) könnte die Tumorzellen vor einer Antikörper-vermittelten Immunreaktion schützen.  Bisher wurden zwei immunreaktive Epitope, eines im C-terminus (aa 634-644) und ein zweites mit stärkerer Antigenität im Molekülzentrum (aa 326-341) identifiziert. Autoantikörper vom Isotyp IgG und IgM wurden beschrieben.
 Vitiligo (5.9%), malignes Melanom. Bei symmetrischen Formen des Vitiligo in Kombination mit anderen Autoimmunerkrankungen (Morbus Basedow, Hypothyreoidismus). Antikörper können zusammen mit anti-Tyrosinase, anti-Tyrosinase related Protein 1 und anti-Tyrosinase related Protein 2 vorkommen.
 H.-P. Seelig