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Labormedizinische Marker der rheumatoiden Arthritis |
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Keine der unten aufgeführten Untersuchungen ermöglicht für sich allein die Diagnose der rheumatoiden Arthritis. Die hier aufgeführten biochemischen und biologischen Marker sind aber zur Beurteilung der Prognose des Krankheitsverlaufes und zur Beurteilung eines Therapieerfolges von Nutzen. |
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Genetische Marker |
HLA-Marker (*1) |
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Marker-Antikörper |
Rheumafaktor (*2) |
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Entzündungs-Marker |
Akute Phase-Proteine |
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Knorpelabbau-Marker |
Hyaluronsäure |
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Knochen-Marker |
Knochen-Sialoprotein |
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*1 Bestimmte HLA-Moleküle mit einer gemeinsamen Sequenz in der dritten hypervariablen Region sind prädisponierende Faktoren. Da jedoch 42% der gesunden Bevölkerung ebenfalls eines oder mehrere dieser DRB1-Allele aufweisen, stellt die Oligotypisierung der verschiedenen Allele keinen für die Diagnose der RA spezifischen Test dar. Bei positiven homozygoten Patienten scheint die Krankheit jedoch schwerer zu verlaufen (Risiko-, Verlaufsmarker). |
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*2 Der Nachweis von Rheumafaktoren ist bis heute immer noch einer der wesentlichen prädiktiven und diagnostisch bedeutsamen Labortests für die RA. Sensitivität 60-80%, auch abhängig von der Krankheitsdauer (die RA kann sich bis zu mehreren Monaten vor dem Auftreten des Rheumafaktors schon klinisch manifestieren). Der Test ist nicht spezifisch für die RA (Spezifität bis 80%). Rheumafaktoren kommen u.a. auch bei SLE (33%), bakteriellen, viralen und parasitären Infektionen, Kryoglobulinämie und Gesunden vor. Bei Fehlen von Rheumafaktoren DD SLE, Morbus Reiter, postinfektiöse Arthritiden, Stoffwechselerkrankungen bedenken. |
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*3 Antinukleäre Antikörper (Zellkern-Autoantikörper) gelten als Hinweis auf systemische rheumatische Erkrankungen. Bei RA konnten bisher allerdings noch keine spezifischen diagnostischen Markerautoantikörper gefunden werden. Auch anti-RANA und Histon-Autoantikörper sind nicht für das Krankheitsbild spezifisch. |
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*4 Epithelial neutrophil activity peptide. |
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H.P. Seelig
| © MVZ Labor Prof. Seelig GbR, Karlsruhe |